Die FDÖP hat die Aufgabe, österreichische Philosophie zu dokumentieren und Forschungsarbeiten und wissenschaftliche Projekte auf diesem Gebiet durchzuführen und zu betreuen. Dementsprechend bestehen die wichtigsten Arbeitsgebiete der FDÖP einerseits in der Sammlung und Betreung von Nachlässen österreichischer Philosophen, die aufgearbeitet und in Nachlaßkatalogen und Editionen der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden; andererseits in der Dokumentation der zeitgenössischen philosophischen Literatur von österreichischen PhilosophInnen und zur österreichischen Philosophie, die in Form einer gedruckten Bibliographie (bisher 8 Bände und 1 Sonderband) und einer Datenbank (27.000 Datensätze) zugänglich ist. Gesammelt wird auch entsprechendes Bild- und Tonmaterial.
Die Geschichte der FDÖP reicht bis in die 70iger Jahre zurück, als Rudolf Haller den Vorschlag machte, in dem abbruchgefährtdeten Palais Stonborough in Wien (jenes Haus, für dessen Architektur und Inneneinrichtung Ludwig Wittgenmstein verantwortlich zeichnet) ein Dokumentationszentrum für österreichische Philosophie einzurichten. Dazu kam es zwar leider nicht (das Haus wurde von Bulgarien für seine Botschaft erworben), aber die Idee wurde 1978/79 mit einem ersten Forschungsauftrag "Vorstudie zur Errichtung eines Dokumentationszentrums für österreichische Philosophie" weiterverfolgt. Nach weiteren Forschungsaufträgen gelang es schließlich, durch eine gemeinsame Anstrengung der Republik Österreich und des Landes Steiermark vertreten durch Hertha Firnberg bzw. Josef Krainer im Jahr 1983 die "Forschungsstelle und Dokumentationszentrum für österreichische Philosophie" (FDÖP) aus der Taufe zu heben. Am 16. Dezember 1983 wurden erstmals eigene Räumlichkeiten bezogen. Eine Sternstunde in der Geschichte der FDÖP war die Übernahme des Brentano-Archivs der Brown University im September 1985 auf Veranlaßung von Roderick M. Chisholm, des Leiters der Brentano-Foundation. Der Gründer der FDÖP, Rudolf Haller, leitete ihre Geschicke bis 1999; seither steht die FDÖP unter der Führung von Alfred Schramm.
Doz. Dr. Georg Gimpl (Universität Helsinki)
Prof. Dr. Wolfgang L. Gombocz (Universität Graz)
Prof. Dr. Norbert Henrichs (Universität Düsseldorf)
Prof. Dr. Brian McGuinness (Università die Siena)
Prof. Dr. Edgar Morscher (Universität Salzburg)
Prof. Dr. Christof J. Nyíri (Universität Budapest)
Prof. em. Dr. Wolfgang Röd (Universität Innsbruck)
Prof. Dr. Heiner Rutte (Universität Graz)
Prof. Dr. Werner Sauer (Universität Graz)
Prof. Dr. Peter Simons (University of Leeds)
Prof. Dr. Barry Smith (University of Buffalo)
Prof. Dr. Paul Weingartner (Universität Salzburg)
Prof. Dr. Georg Henrik von Wright (Finn. Akademie der Wissenschaften, Helsinki)
Leitung / Geschäftsführung:
Univ. Prof. Dr. Udo THIEL (Tel. 380-2296)
udol.thiel@uni-graz.at
Wissenschaftliche Mitarbeiter:
Ass. Prof. Mag. Dr. Harald BERGER (Tel. 380-7317)
harald.berger@uni-graz.atMag. Thomas BINDER (Tel. 380-7321)
thomas.binder@fdoep.atDr. Reinhard FABIAN (Tel. 380-7316)
reinhard.fabian@fdoep.atMag. Johannes FRIEDL
johannes.friedl@fdoep.atMag. Ulf HÖFER (Tel. 380-7320)
ulf.hoefer@fdoep.atUniv. Prof. Dr. Alfred SCHRAMM (Tel. 380-7315)
alfred.schramm@fdoep.at
alfred.schramm@uni-graz.atDr. Jutta VALENT (Tel. 380-7319)
jutta.valent@fdoep.at
Allgemeine Anfragen
requests@fdoep.at
Benutzungsmöglichkeiten
Die Forschungsstelle ist von Montag bis Freitag durchgehend von 9.00 bis 17.00 geöffnet. Falls der Wunsch nach Einsicht in Archivmaterialien besteht, wird unbedingt um Voranmeldung gebeten. Die Benutzung der Bestände der FDÖP unterliegt einer eigenen Benutzerordnung.
Letzte Bearbeitung: Mai 2011
Zurück zum Beginn