

Kurzbiographie
Moritz Schlick entstammt einer böhmischen Adelsfamilie. Schulbesuch in Berlin. Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften in Heidelberg, Lausanne und Berlin. Sch. war der Lieblingsschüler Max Plancks und promovierte 1904 mit der Arbeit "Über die Reflexion des Lichtes in einer inhomogenen Schichte" in mathematischer Physik. Fortsetzung der naturwissenschaftlichen Studien in Göttingen, Heidelberg und Berlin. 1907 Heirat mit Blanche Hardy. Ab 1908 zwei Jahre Studium der Psychologie in Zürich. 1911 Habilitation für Philosophie an der Universität Rostock mit der Schrift "Das Wesen der Wahrscheinlichkeit nach der modernen Logik". Bekanntschaft und Freundschaft mit Albert Einstein. Während des ersten Weltkrieges zwei Jahre Heeresdienst auf einem Militärflugplatz. Ao. Prof. für Philosophie in Rostock 1917-1921. O. Prof. für Philosophie in Kiel 1921. Bereits 1922 auf Betreiben Hans Hahns nach Wien berufen; o. Professor in Wien 1922-36, ab 1924 organisierte Sch. einen regelmäßigen Diskussionszirkel, der später als "Wiener Kreis" berühmt wurde. Kontakt mit Wittgenstein; Gastprofessuren 1929 in Stanford/USA, 1931/32 in Berkeley/Calif. sowie 1932 in London. Mitglied der ethischen Gesellschaft und Vorsitzender des "Vereins Ernst Mach" bis zu dessen Auflösung 1934. 1936 von einem ehemaligen Studenten ermodet.
Werkauswahl
Verzeichnis der Kopien aus dem Nachlaß von Moritz Schlick
Der Original-Nachlaß von Moritz Schlick wird durch die
"Wiener-Kreis-Stichting" (Amsterdam) verwaltet und seit 1992 im
"Rijksarchief in Noord-Holland" (Haarlem) verwahrt. Die Dokumente können an der
FDÖP auf MIKROFILM eingesehen werden. Ein Katalog des
gesamten Nachlaßbestandes wurde von der "Forschungsstelle für österreichische
Philosophie" erstellt und kann hier ebenfalls eingesehen werden.
I. Manuskripte
II. Korrespondenz
Letzte Bearbeitung: 12.10.1999
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