Joseph PETZOLDT
4. November 1862, Altenberg 1. August 1929, Spandau
Kurzbiographie
Petzolt unterrichtete Mathematik und Naturwissenschaften am Spandauer
Gymnasium. 1904 Privatdozent an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg; 1922
a.o. Prof. für Philosophie ebendort. 1912 gründet er die "Gesellschaft für
positivistische Philosophie". P. war Mitherausgeber der "Annalen der
Philosophie".
"Petzolt was indebted to Ernst Machs positivism, to the immanence philosophy of
Wilhelm Schuppe, and above all to the empiriocriticism of Richard Avenarius"
(Encyclopedia of Philosophy).
Über Petzoldt
Christian Herrmann: "Nachruf: Joseph Petzoldt." In: Kant-Studien
Vol. 34 (1929), 508-510
Werkauswahl
- Maxima, Minima und Oekonomie. Altenburg (1891)
- Einführung in die Philosophie der reinen Erfahrung. 2 Bände, Leipzig (1900,
1904)
- Das Weltproblem vom Standpunkte des relativistischen Positivismus aus
historisch-kritisch dargestellt. Leipzig (1906)
- Die Stellung der Relativitätstheorie in der geistigen Entwicklung der Menschheit.
Dresden (1921)
- Das natürliche Höhenziel der menschlichen Entwicklung. Leipzig (1927)
Verzeichnis der Kopien
aus dem Nachlaß von Josef Petzolt
I. Manuskripte
- Autobiographie , 16 S.
- Tatsachen und Theorien (Vortrag, 27.11.1909), 16 S.
- Ernst Mach (Vortrag, 5.6.1916), 16 S.
- Rationales und empirisches Denken (Vortrag, 6.5.1927), 18 S.
- Theorie der Begriffe (Vortrag, 25.1.1929), 8 S.
- Gestalttheorie und Begriffslehre (Vorlesung, SS 1926), 37 S.
II. Korrespondenz
- 20 Briefe von Ernst Mach an J. Petzoldt (1904-1917)
- 1 Brief von J. Petzodt an Ernst Mach (1901)
Letzte Bearbeitung: 12.10.1999
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