Alexius Meinong, Ritter von Handschuchsheim
17.7.1853, Lemberg – 27.11.1920, Graz

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Kurzbiographie

1870 Studium der deutschen Philologie und Geschichte an der Wiener Universität, Philosophiestudium bei Franz Brentano, 1874 Promotion, 1878 Habilitation an der Wiener Universität mit den Hume-Studien I. 1878 Privatdozent an der Universität Wien: 1882 ao. Univ.-Prof. an der Universität Graz, 1889-1920 o. Univ.-Prof. für Philosophie an der Universität Graz; 1894 Gründung des Psychologischen Laboratoriums; 1898 Errichtung des Philosophischen Seminars. 7.2.1916 Ernennung zum Hofrat, 1920 Gründung der Grazer Philosophischen Gesellschaft mit Meinong als Ehrenvorsitzenden. Bedeutende Schüler: Christian von Ehrenfels, Alois Höfler, Anton Oelzelt-Nevin, Eduard Martinak, Stephan Witasek, Vittorio Benussi. Ernst Mally, France Veber, Hans Pichler, Ferdinand Weinhandl.

Werkauswahl


Die Bestände an der FDÖP

Die FDÖP besitzt Kopien des philosophisch relevanten Briefwechsels (wobei die Korrespondenzen mit Alois Höfler und Christian von Ehrenfels vollständig vorhanden sind), der Kolleghefte Meinongs und seiner Nachschriften von Vorlesungen Brentanos. Die Korrespondenzen sind in 20 Archivkartons untergebracht, die Manuskripte benötigen weitere 10 Kartons.
Der Originalnachlaß Alexius Meinongs befindet sich vollständig an der Abteilung für Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Graz.

 


Letzte Bearbeitung: April 2003
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