Alexius Meinong, Ritter von Handschuchsheim


Kurzbiographie
1870 Studium der deutschen Philologie und Geschichte an der Wiener Universität, Philosophiestudium bei Franz Brentano, 1874 Promotion, 1878 Habilitation an der Wiener Universität mit den Hume-Studien I. 1878 Privatdozent an der Universität Wien: 1882 ao. Univ.-Prof. an der Universität Graz, 1889-1920 o. Univ.-Prof. für Philosophie an der Universität Graz; 1894 Gründung des Psychologischen Laboratoriums; 1898 Errichtung des Philosophischen Seminars. 7.2.1916 Ernennung zum Hofrat, 1920 Gründung der Grazer Philosophischen Gesellschaft mit Meinong als Ehrenvorsitzenden. Bedeutende Schüler: Christian von Ehrenfels, Alois Höfler, Anton Oelzelt-Nevin, Eduard Martinak, Stephan Witasek, Vittorio Benussi. Ernst Mally, France Veber, Hans Pichler, Ferdinand Weinhandl.
Werkauswahl
Die Bestände an der FDÖP
Die FDÖP besitzt Kopien des philosophisch relevanten
Briefwechsels (wobei die Korrespondenzen mit Alois Höfler und Christian von Ehrenfels
vollständig vorhanden sind), der Kolleghefte Meinongs und seiner Nachschriften von
Vorlesungen Brentanos. Die Korrespondenzen sind in 20 Archivkartons untergebracht, die
Manuskripte benötigen weitere 10 Kartons.
Der Originalnachlaß Alexius Meinongs befindet sich vollständig an der Abteilung für
Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Graz.
Letzte Bearbeitung:
April 2003
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