Ernst MACH
18. Februar 1838, Chirlitz /Chrlice (Mähren) – 19. Februar 1916, Vaterstetten bei München

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Kurzbiographie

1840 übersiedelt die Familie des Lehrers und Erziehers Nepomuk Mach nach Untersiebenbrunn bei Wien. 1847/48 besucht der Sohn Ernst die Gymnasialklasse des Benediktinerstiftes Seitenstetten, das er jedoch bald verläßt. Er wird zu Hause unterrichtet und absolviert eine zweijährige Ausbildung als Tischler. 1853 bis 1855 Besuch des Piaristengymnasiums in Kremsier/Kromeriz (Mähren). 1855 beginnt M. das Physikstudium an der Universität Wien. 1860 Promotion bei A. von Ettingshausen mit einer Dissertation "Über elektrische Entladung und Induktion". 1861 bis 1864 Privatdozent in Wien. Bekanntschaft mit den beiden Physiologen Ernst Brücke und Carl Ludwig; Freundschaft mit Josef Popper-Lynkeus. 1864 bis 1866 o. Prof. für Mathematik an der Universität Graz; 1866/67 ebendort o. Prof. für Physik. 1867 heiratet Mach L. Marussig; aus der Ehe gehen 4 Söhne und eine Tochter hervor. Von 1867 bis 1895 ist M. o. Prof. der Experimentalphysik an der Karlsuniversität in Prag. 1879/80 Rektor der noch ungeteilten Universität. 1880 Einweihung des neuen physikalischen Institutes; Aufnahme in die Wiener Akademie der Wissenschaften. 1883/84 (nach der Teilung der Univeristät in eine deutsche und eine tschechische) Rektor der Prager Deutschen Universität. 1895 Berufung zum Professor für "Philosophie, insbesondere Geschichte und Theorie der induktiven Wissenschaften" an die Universität Wien. 1898 erleidet M. einen Schlaganfall, der zur Lähmung der rechten Körperhälfte führt. 1901 Ernennung zum Mitglied des österr. Herrenhauses; offizielle Befreiung von seinen akademischen Ämtern; zurückgezogenes Leben als Emeritus in Wien. 1913 Übersiedelung in das Haus seines ältesten Sohnes Ludwig nach Vaterstetten bei München.

Werkauswahl


Verzeichnis der Kopien
aus dem Nachlaß von ERNST MACH

(R. Fabian)

Der Original-Nachlaß von Ernst Mach wurde zunächst in "Ernst-Mach-Institut" in Freiburg/Br. verwahrt und befindet sich seit 1998 im Archiv des Deutschen Museums in München. Ein Katalog des gesamten schriftlichen Nachlaßbestandes (Manuskripte, Notizbücher, Lebensdokumente, Briefwechsel) wurde von der FDÖP erstellt.

 I. Manuskripte

II. Notizbücher

III. Korrespondenz
Verzeichnis der Briefautoren


Letzte Bearbeitung: 12.10.1999
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