

Kurzbiographie
Sohn von Michael Katkov, der von 1906 bis 1921 Professor für römisches Recht an der Universität von Kiev war. 1921 emigriert die Familie Katkovs in die Tschechoslowakei. Studium der Philosophie an der Prager Deutschen Universität bei Oskar Kraus und Christian von Ehrenfels; daneben Studium der Indologie bei Moritz Winternitz. Besucht auch Vorlesungen an der Fakultät für russisches Recht. Assistiert bereits als Student Kraus bei der Bearbeitung des Brentano-Nachklasses. 1929 promoviert K. mit der Arbeit "Zur kritischen Revision der Lehre vom Bewußtsein". Das Hauptrigorosum legt er in Philosophie (Kraus, von Ehrenfels) und Experimentalpsychologie (Johannes Lindworsky) ab, das Nebenrigorosum in Indologie (Winternitz, Slotty). Assistent von Oskar Kraus und Christian von Ehrenfels. Universitätslektor für Philosophie und von 1930 bis 1933 Lektor für Russisch an der deutschen Technischen Hochschule. Sekretär und Archivar der seit 1931 bestehenden Brentano-Gesellschaft. 1939 Emigration nach Großbritannien. Nach 1945 beginnt er Untersuchungen zur russischen Geschichte. 1963 Studienreise in die USA. Langjähriger Fellow am St. Antonys College in Oxford. Trustee der von John Brentano 1961 ins Leben gerufenen Brentano-Foundation.
Werkauswahl
Über Georg Katkov
Roderick M. Chisholm: "George Katkov as a philosopher". In: Non-Existence and Predication. Ed. By R. Haller. Amsterdam: Rodopi (1986) (= Grazer Philosophische Studien, 25 / 26), S. 601f.
Vorläufiges Verzeichnis des Nachlasses von
Georg Katkov an der FDÖP
I. Werkmanuskripte
II. Korrespondenz
III. Varia
IV. Krytonachlässe
Der größere Teil des Nachlasses besteht aus Kryptonachlässen
folgender Philosophen:
1. Franz Brentano
Letzte Bearbeitung: 1.10.1999
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