Christian von EHRENFELS
2.6.1859, Rodaun bei Wien – 8.9.1932, Lichtenau

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Kurzbiographie

Ch. v. Ehrenfels studierte zunächst Landwirtschaft an der Hochschule für Bodenkultur in Wien, dann Philosophie an der Wiener Universität bei Brentano und Meinong; folgte Meinong nach Graz, um bei ihm 1885 mit dem Thema "Größenrelationen und Zahlen. Eine psychologische Studie"zu promovieren; habilitierte sich im Juli 1888 in Wien für Philosophie mit der Schrift: "Über Fühlen und Wollen"; verfaßte neben seinen philosophischen Arbeiten dramatische Dichtungen; in der Hoffnung auf eine Komponistenlaufbahn besuchte er Vorlesungen und nahm Privatstunden bei Anton Bruckner; häufige Reisetätigkeit, u.a. nach Bayreuth zur Uraufführung des "Parsifal" (1882), wo er den von ihm bewunderten Richard Wagner persönlich kennenlernte, und nach Berlin zu Gerhart Hauptmann (1889/90); 1891 erstes philosophisches Kolleg an der Wiener Universität; 1896 Ruf als ao. Prof. an die deutsche Universität in Prag, 1899 bis 1929 o. Universitätsprofessor ebendort. E. zählt zwar nicht zur Grazer Schule, war aber Meinong seit seiner Wiener Privatdozentenzeit sowohl philosophisch als auch freundschaftlich eng verbunden; vor allem seine werttheoretischen und gestaltpsychologischen Schriften sind für Meinong und seine Schule bedeutsam.

Werkauswahl


Christian von Ehrenfels: Korrespondenz
Verzeichnis der in der Forschungsstelle verwahrten Kopien aus dem Ehrenfels-Nachlaß
(R. Fabian)

Der Original-Nachlaß befindet sich im Besitz der Familie Ehrenfels und wird in Schloß Lichtenau (Waldviertel / Niederösterreich) aufbewahrt.

I. Briefe an Ch. v. Ehrenfels
Alphabetisches Verzeichnis der Briefschreiber

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II. Briefe von Christian v. Ehrenfels
Alphabetisches Verzeichnis der Briefempfänger


Letzte Bearbeitung: 4.5.1999
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