Anmerkungen

1. In der Taufurkunde ist „Franciscus Weber“ zu lesen; in seinen Publikationen in slowenischer Sprache verwendete er in der Zwischenkriegszeit die Namensform „Veber“.

2. Vgl. das Manuskript mit dem Titel Moja filozofska pot (Weber Nachlass, Signatur A.1.48); deutsche Übersetzung: Mein philosophischer Werdegang (übers. von Andrea Zemljič). In: Andrea Zemljič, Bemerkungen zum Werdegang des France Veber. Graz: philos. Diplomarbeit, 1989, S. 1*–79*.

3. France Weber: „Meine Beziehung zu Meinong“. In: Anton Terstenjak (Hg.), Vom Gegenstand zum Sein. Von Meinong zu Weber. In Honorem Francisci Weber Octogenarii. München: Trofenik, 1972, S. 155.

4. Der Philosoph, Theologe und Historiker lehrte Philosophie und Fundamentaltheologie im Priesterseminar in Maribor.

5. Das von Meinong 1894 an der Grazer Universität gegründete experimentalpsychologische Laboratorium war das erste seiner Art in Österreich. Seine Leitung übernahm später Stephan Witasek und nach dessen frühem Tod Vittorio Benussi.

6. Weber, „Meine Beziehung zu Meinong“, S. 157.

7. Siehe Franz Weber: Die Natur des Sollens … Erstdruck der mit dem Wartinger-Preis ausgezeichneten Disserartion des steirischen Philosophen Franz Weber (1890–1975). (Idee und Recherche: Michael Reichmayr). Graz: Wissenschaftliche Schriftenreihe des Pavelhauses Bd. 4, 2004.

8. Weber, „Meine Beziehung zu Meinong“, S. 164.

9. O. Prof. für Psychologie. Er studierte u.a. in Wien, Graz und Prag; er war an der Neugründung der Universität in Ljubljana beteiligt. Nachdem er dort keine Stelle bekommen hatte, übersiedelte er nach Tschechien und lehrte zunächst in Prag und dann in Brno/Brünn. 1949 kehrte er nach Slowenien zurück und unterichtete bis seiner Pensionierung 1957 an der Universität Ljubljana. Er war u.a Begründer der empirischen Psychologie in Slowenien.

10. Weber, „Meine Beziehung zu Meinong“, S. 163.

11. O. Prof. für Philosophie. Er studierte u.a. in Zagreb, München und Prag; Philosophie-Lehrer an der Philosophischen Fakultät in Zagreb und einer der fruchtbarsten Autoren Kroatiens in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

12. Vgl. Ana Juvančič-Mehle: Meinongova knjižnica v Ljubljani. Die Meinong-Bibliothek in Ljubljana. (Übers. von Andrea Haberl Zemljič). Ljubljana: Znanstveni inštitut Filozofske fakultete, 1998 (Razprave Filozofske fakultete).

13. Vgl. auch Frane Jerman, Anton Žvan: Filozofija. In: Petdeset let Slovenske Univerze v Ljubljani 19191969. Ljubljana: Univerza v Ljubljani,  1969, bes. S. 147149.

14. Im Studienjahr 1933/34 übernahm seine Studentin Alma Sodnik, die im Jahr 1933 zur Privatdozentin ernannt worden war, sowohl die Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie im allgemeinen als auch über die Geschichte der slowenischen bzw. jugoslawischen Philosophie.

15. „Franz Weber – Begründer der modernen Philosophie bei den Slowenen“. In:Anton Terstenjak (Hg.): Vom Gegenstand zum Sein. Von Meinong zu Weber. In Honorem Francisci Weber Octogenarii. München: Trofenik, 1972, S. 151.

16. Vgl. Jože Kokole: Bibliografija doktorskih disertacij univerze in drugih visokošolskih in znanstvenih ustanov v Ljubljani 1920-1968. Ljubljana: Univerza v Ljubljani, 1969.

17. Zeitungsartikel „Contrabbando (teozofico) sloveno“ aus Il Popolo di Trieste vom 17. April 1925.

18. Diesen Zwischenfall verschuldeten eigentlich die italienischen Faschisten, die in seinen Vorträgen „eine Manifestation der slowenischen Minderheit in Triest“ sahen und sich dagegen stellten, dass ein Professor einer jugoslawischen Universität in Triest einen Votrag in slowenischer Sprache halten sollte. (Weber in einem Brief von 25.4.1925 an das Dekanat der Philosophischen Fakultät in Ljubljana, welcher sich in seinem Nachlass befindet – Signatur L.4.7.). In der Folge wurde sein Vortrag in Opicina bei Triest von den lokalen Autoritäten verboten und Weber wurde inhaftiert.

19. Der Orden (benannt nach Sava Nemanjić) wurde 1883 vom Serbischen König Milan Obrenović  (1854–1901) eingeführt. Im alten Jugoslawien wurde er u.a. Kulturschaffenden, Wissenschaftlern, Kirchenfürsten und höheren Offizieren und Staatsbeamten fur ihre Verdienste verliehen.

20. Vgl. Frane Jerman: „Franc Veber in slovenska filozofska tradicija“. In: Anthropos I,II,III, 1988, S. 66–70.

21. Die verwendete Literatur: Enciklopedija Slovenije, Ljubljana: Mladinska knjiga, 1987–; Hrvatski biografski leksikon, Zagreb: Jugoslavenski leksikografski zavod, 1983; Jože Podpečnik: Red sv. Sava“ (Manuskript). Für Webers Biographie siehe vor allem: Wolfgang L. Gombocz: „Franz Weber (1890–1975). Ein Vorwort zu zwei Veröffentlichungen aus seinem Nachlaß“. In: Conceptus XXI, Nr.53–54, 1987, S.67–74; Ana Mehle-Juvančič: „Meinongova knjižnica in France Veber. Biografska in izpovedna skica.“ [Die Meinong-Bibliothek und France Veber. Biographische Skizze] In: Meinongova knjižnica v Ljubljani. Die Meinong-Bibliothek in Ljubljana. Ljubljana: Znanstveni inštitut Filozofske fakultete, 1998 (Razprave Filozofske fakultete), S.11–40; Franz Weber: „Meine Beziehung zu Meinong“. V: Anton Terstenjak (Hg.): Vom Gegenstand zum Sein. Von Meinong zu Weber. In Honorem Francisci Weber Octogenarii. München: Trofenik, 1972, S. 155–171; France Veber: Moja filozofska pot (Nachlass-Manuskript); deutsche Übersetzung: Mein philosophischer Werdegang (übers. von Andrea Zemljič). In: Andrea Zemljič: Bemerkungen zum Werdegang des France Veber. Graz: philos. Diplomarbeit, 1989, S.1*–79*; Tomaž Weber: 150 zgodb Ljubljančana: 1910–2002, Ljubljana: Selbstverlag, 2002.


Letzte Bearbeitung: April 2005